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„Einen sensationellen Einstand“ (Abenzeitung, München) feierte Joseph Bastian 2016, als er beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks mitten in einer Konzertwoche einsprang. Kurze Zeit darauf gewann er den Neeme Järvi Preis des Gstaad Menuhin Festivals und wurde eingeladen, das Gstaad Festival Orchestra auf Tournee mit den Pianistinnen Khatia und Gvantsa Buniatishvili zu dirigieren.

Die Spielzeit 2018-19 beginnt mit seinem Japan-Debüt beim Yomiuri Nippon Symphony Orchestra in Osaka und auf Tournee. Ebenfalls zum ersten Mal wird er die Bamberger Symphoniker, das HR-Sinfonieorchester, die Bochumer Symphoniker dirigieren und ans Pult des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, des Sinfonieorchesters Basel und der Düsseldorfer Symphoniker zurückkehren.  

Joseph Bastian dirigierte bereits das Münchener Kammerorchester, das Orchestre Philharmonique du Luxembourg, die Bremer und Duisburger Philharmoniker, das Orchestre Philharmonique Royal de Liège, das Berner Symphonieorchester, die Deutsche Radiophilharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern und das Musikkollegium Winterthur.

Eine enge Zusammenarbeit als Assistent verbindet ihn mit Mariss Jansons, Daniel Harding und Vladimir Jurowski. 

Von 2011 bis 2018 war er musikalischer Leiter des Abaco-Orchesters der Universität München, mit dem er im Oktober 2017 sein Debüt im goldenen Saal des Wiener Musikvereins dirigierte.

Im Bereich Oper dirigierte er „Figaros Hochzeit“ an der Staatsoper Bourgas, arbeitete mit der Kammeroper München zusammen und dirigierte Christian Josts Kammeroper „Death knocks“ beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

Joseph Bastian spielte Cello und Posaune, war Bassposaunist des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und Mitglied des Bayreuther Festspielorchesters. 

Auf dem Gebiet der historischen Aufführungspraxis war er ebenfalls sehr aktiv, spielte Barockposaune mit dem Ensemble „Les Cornets noirs“ (Basel) und spezialisierte sich auf zwei fast vergessene Instrumente, die Ophikleide und den Serpent, die er u.a. bei den Berliner Philharmonikern, der Akademie für alte Musik Berlin und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks spielte.