deutsch

“Einen sensationellen Einstand” feierte Joseph Bastian im Februar 2016 beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, als er für den erkrankten Robin Ticciati mitten in einer Konzertwoche einsprang. Der französisch-schweizerische Dirigent konnte “dieses Einspringen in einen künstlerischen Triumph verwandeln”, so weiter die Münchener Abendzeitung.

Kurze Zeit darauf gewann er den Neeme Järvi Preis 2016 des Gstaad Menuhin Festivals und wurde eingeladen, im April 2017 das Gstaad Festival Orchestra auf Tournee mit den Pianistinnen Khatia und Gvantsa Buniatishvili zu dirigieren.

Weitere Debüts in den nächsten Monaten beim Münchener Kammerorchester, dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg, dem Basler Sinfonieorchester, dem Musikkollegium Winterthur, dem Berner Symphonieorchester, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, den Duisburger Philharmonikern und den Nürnberger Symphonikern.

Als Assistent arbeitete er eng mit Mariss Jansons, Daniel Harding und Vladimir Jurowski zusammen. Bei Meisterkursen mit Bernard Haitink, Jorma Panula und David Zinman dirigierte er das Tonhalle-Orchester Zürich, die Lucerne Festival Strings sowie das Noord Nederlands Orkest.

In Forbach (Frankreich) geboren, studierte Bastian Posaune an der Hochschule für Musik Saar. Seit 2004 ist er Mitglied im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

Seit 2011 ist Joseph Bastian Chefdirigent des Abaco-Orchesters der Universität München.